Klima-Initiative: schafft Arbeitsplätze hier bei unserem Gewerbe

 

Ein griffiger Klimaschutz macht die Schweiz international wettbewerbsfähig. Die Klima-Initiative schafft Arbeitsplätze in den Gemeinden. Es fliesst weniger Geld in die Ölförderländer.

 

Neue Arbeitsplätze in der Schweiz statt in Ölförderländern – in Kürze

 

- Die Initiative schafft für die Wirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen. Sie fördert damit die Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im Bereich sauberer Technologien: Genau das passt zur Ausrichtung des Werkplatzes Schweiz und ist volkswirtschaftlich positiv.

- Die Initiative schafft Arbeitsplätze in der Schweiz statt in den Ölförderländern. McKinsey&Company errechnet im Februar 2010 (Studie "Wettbewerbsfaktor Energie – Chancen für die Schweizer Wirtschaft"): Die Umsetzung von Energieeffizienz-Massnahmen bringt der Schweiz bis 2020 total 25'000 neue Arbeitsplätze. Auch wenn in der Ölindustrie gleichzeitig Arbeitsplätze verloren gehen: es verbleiben gemäss McKinsey netto 11'000 zusätzliche Arbeitsplätze.

- Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind ein globaler Wachstumsmarkt. Die Schweiz profitiert davon gemäss McKinsey mit zusätzlich 16'000 Arbeitsplätzen. Selbst mit der Annahme des sehr tiefen Ölpreises von 50 USD/Barrel sind 27'000 neue Netto-Arbeitsplätze realistisch. Die Klima-Initiative wird diesen Effekt verstärken.

- Die Initiative verhindert Schäden an der Volksgesundheit in Höhe von 500 Mio. Fr. im Jahr 2020 (Econcept 2009, Gutachten zu Sekundärnutzen der Luftschadstoffreduktionen).

- Eine 10-Prozent Erhöhung der Energiepreise erhöht die Wachstumsrate um 0.4%. (Prof. Lucas Bretschger (2006, ETH Zürich).

"Wichtigste Industriebranche wird nach Ansicht der Autoren die Pharmaindustrie bleiben, ausserdem wird Wachstum bei der Entwicklung von Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz erwartet."

NZZ vom 9.7.2010 zur Studie "Erfolgsmodell Schweiz" der Credit Suisse

 

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen?

Erinnerung National-rätinnen und Nationalräte an ihre Wahlversprechen 2007

 

“In der Wirtschaft mehren sich die Stimmen, die im Klimaschutz mehr Chance als Last sehen. Es bleibt zu hoffen, das der Ständerat dafür mehr Gehör hat - und er zum mutigen Ziel auch die passenden Instrumente beschliesst."

Kommentar Tages-Anzeiger zu Debatte Nationalrat, 2. Juni 2010

 

Hanspeter Danuser, ehem. Kurdirektor St. Moritz:
"Der Schweizer Tourismus lebt von der intakten Bergwelt und vom Wintersport. Deshalb fordere ich, dass die Schweiz den Klimaschutz ernst nimmt und sich mehr als minimale Ziele setzt."

Prof. Martine Rebetez, Klimatologin:
"In der Schweiz steigen die Temperaturen seit zirka 30 Jahren um 0.5°C pro Jahrzehnt an und es ist damit zu rechnen, dass sich die Erwärmung fortsetzt. Wir müssen uns sowohl hier, als auch weltweit, für eine massive Reduzierung der Treibhausgasemissionen einsetzen."

 
 
 
xeiro ag