
Die Schweiz ist vom Klimawandel überdurchschnittlich betroffen. Denn eine Erwärmung von zwei Grad global bedeutet laut Klimawissenschaftern im Schweizer Alpenraum vier Grad. Das heisst für den sensiblen Alpenraum: weniger Schnee, die Gletscher verschwinden, mehr Erosion, weniger Wasserkraft, mehr Katastrophen.
Die Schweiz ist mit ihrer Forschung, dem hohen technischen Entwicklungsstand und der Innovation der Wirtschaft aber auch prädestiniert, um aktiven Klimaschutz zu betreiben. Die Klima-Initiative ist daher eine Chance für Menschen, Natur und Wirtschaft.
Ja zur Klima-Initiative, damit:
- unsere Kinder eine gesunde Lebensgrundlagen vorfinden,
- Investitionen rasch in nachhaltige Technologien gelenkt werden,
- damit neue Arbeitsplätze im Gewerbe hier statt in Ölförderländern geschaffen werden,
- Wohlstand auch in Zukunft möglich ist: bei uns sowie in den stark betroffen Ländern des Südens.


Wir brauchen einen griffigen Klimaschutz.

Konrad Graber, CVP-Ständerat und VR-Präsident von Emmi AG:
"Die Reduktion des CO2-Ausstosses ist für unsere Gesellschaft auch finanziell von Interesse. So hat das Bundesamt für Umwelt Emmi aufgrund seiner Anstrengungen von der CO2-Abgabe befreit. Dank einer Dampfzentrale mit Holzschnitzelfeuerung konnte das Unternehmen letztes Jahr 1.6 Millionen Liter Heizöl einsparen."
Zitat Debatte CO2-Gesetz, 8. März 2011
"Wichtigste Industriebranche wird nach Ansicht der Autoren die Pharmaindustrie bleiben, ausserdem wird Wachstum bei der Entwicklung von Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz erwartet."
NZZ vom 9.7.2010 zur Studie "Erfolgsmodell Schweiz" der Credit Suisse

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen?
Erinnerung National-rätinnen und Nationalräte an ihre Wahlversprechen 2007
“In der Wirtschaft mehren sich die Stimmen, die im Klimaschutz mehr Chance als Last sehen. Es bleibt zu hoffen, das der Ständerat dafür mehr Gehör hat - und er zum mutigen Ziel auch die passenden Instrumente beschliesst."
Kommentar Tages-Anzeiger zu Debatte Nationalrat, 2. Juni 2010

Hanspeter Danuser, ehem. Kurdirektor St. Moritz:
"Der Schweizer Tourismus lebt von der intakten Bergwelt und vom Wintersport. Deshalb fordere ich, dass die Schweiz den Klimaschutz ernst nimmt und sich mehr als minimale Ziele setzt."
Prof. Martine Rebetez, Klimatologin:
"In der Schweiz steigen die Temperaturen seit zirka 30 Jahren um 0.5°C pro Jahrzehnt an und es ist damit zu rechnen, dass sich die Erwärmung fortsetzt. Wir müssen uns sowohl hier, als auch weltweit, für eine massive Reduzierung der Treibhausgasemissionen einsetzen."