2010

Univox Umwelt 2010: Die gfs-Umfrage bestätigt, dass die Klima-Initiative den Nerv der Schweizer Bevölkerung trifft. Zitat: „Energiesparmassnahmen im Inland werden Kompensationsgutschriften im Ausland deutlich vorgezogen (69% vs. 10%).“

Der Link zu Univox-Umfrage: http://www.gfs-zh.ch/

24.11.2010   Heisse Luft

Die Klima-Initiative verlangt relevante Massnahmen zur Reduktion der Klima-Emissionen im Inland. Völlig zu Recht, wie Recherchen der Handels-Zeitung belegen. Massnahmen im Ausland sind oft „heisse Luft“. Massnahmen im Inland sind demgegenüber gut für's Klima und zusätzlich positiv für die Wertschöpfung.

23.11.2010   Hohe Zustimmung für Klima-Initiative

Ein repräsentative Umfrage vom Link Institut zeigt: 64% würden der Klima-Initiative zustimmen – nur 18% sprechen sich dagegen aus.

Link zu Angstbarometer der Vorjahre:

http://www.gfs-zh.ch/ unter der Rubrik Studien

15.10.2010   Wirtschaft lanciert Cleantech Strategie Schweiz

Support für 20%-Inland-Reduktionsziel durch die Wirtschaft. Der Wirtschaftverband Swisscleantech setzt sich mit bürgerlicher Unterstützung für griffige Inlandziele in der Klimapolitik ein.

13.10.2010 Kohärentes CO2-Gesetz ist machbar

Die UREK des Nationalrates will bis 2015 die durchschnittliche C02-Emmission von Neuwagen auf 130g CO2/kg senken. Damit ist eine Kohärenz zwischen dem vom Nationalrat beschlossenen Reduktionsziel von 20% im Inland und den dazu notwendigen Massnahmen stark verbessert worden.

Medienmitteilung der UREK-N

6.9.2010   Aktive Klimapolitik wichtiger denn je

Ein glaubwürdiges CO2-Gesetz mit griffigen Zielen und kohärenten Massnahmen ist nötiger denn je und realisierbar. Die vom Nationalrat vorgeschlagenen Massnahmen genügen dazu nicht.  

August 2010  Emissionszertifikate aus Indien und China

Die Klima-Initiative verlangt insbesondere Inlandmassnahmen zur Reduktion der Treibhausgase. Zu Recht:1. Profitiert das Schweizer Gewerbe davon. 2. Stehen viele Auslandmassnahmen in der Kritik.

1.6.2010   Glaubwürdige Klimapolitik in Gefahr

Die NZZ hofft auf den Ständerat und kommentiert die Klima-Debatte im Nationalrat: „Die Wirtschaft spricht in dieser Frage nicht mit einer Stimme.“

31.5.2010   Erster Kommentar zur Debatte des CO2-Gesetzes im Nationalrat

Nationalrat bekundet beim Reduktionsziel minimalen klimapolitischen Willen. Mit dem Beschluss zum Eintreten auf das CO2-Gesetz und der Zustimmung zum 20%-Inland-Reduktionsziel bei den Treibhausgasen hat der Nationalrat zumindest ein klimapolitisches Debakel verhindert.

31.5.2010   Unternehmen appellieren an Nationalrat: Aktiver Klimaschutz ist eine Chance

28.5.2010   Wahlversprechen jetzt einlösen - für eine glaubwürdige Klimapolitik

Der Verein Klima-Initiative erinnert die Parlamentarierinnen und Parlamentarier im Hinblick auf die Sommersession an ihre klimapolitischen Zusagen.

18.5.2010   Abstimmungsempfehlungen aus Sicht Umwelt zur Debatte des CO2-Gesetzes, Nationalrat, 31. Mai 2010

17.5.2010   Europäische Wirtschaftkonzerne fordern Reduktionsziele von über 20%

Alstom, Barilla, Philips Lighting, Tesco, Shell etc. fordern von der EU ambitionierte Reduktionsziele bei den Treibhausgasen (Greenhouse Gas; GHG) von über 20%. Dies, auch wenn noch keine international verbindlichen Abkommen vorliegen.

April 2010   

Der Nationalrat entscheidet 31. Mai und 1. Juni 2010 über das CO2-Gesetz als indirekten Gegenvorschlag zur Klima-Initiative. Eine effektive Massnahme, die bei der Gesetzesrevision diskutiert wird, sind Auflagen bei der Zulassung von Neuwagen. COOP, IKEA, Maus Frères, MIGROS und Möbel Pfister befürworten diese Massnahme.

21.4.2010  Nationalratskommission UREK empfiehlt dem Nationalrat das revidierte CO2-Gesetz als indirekten Gegenvorschlag zu Klima-Initiative.

 

20.4.2010  Die Schweiz muss klimapolitisch deutlich aufholen

Dringend notwendiger Druck der Klima-Initiative auf lauwarme Schweizer Politik.

26.3.2010   Namhafte Firmen fordern eine Klimapolitik "mit Biss"

Artikel im Bund und Tages-Anzeiger.

19.3.2010   Abstimmung im Nationalrat zur Klima-Initiative

So stimmten die einzelnen Nationalrätinnen und Nationalräte zur Klima-Initiative:

19.3.2010   Nationalrat empfiehlt die Initiative zur Ablehnung

Kommentar des Vereins Klima-Initiative:

16.3.2010  Die Klima-Initiative ist bereits ein Kompromiss

Der Klimawandel hat eingesetzt: im Morteratschgletscher im Engadin bilden sich Eisgrotten. Die Basler Zeitung berichtet mit Bild und Interview.

15.3.2010  Die Schweiz verdient eine aktive Klimapolitik

Ehrgeizige Klimaziele dienen auch der Wirtschaft. Ein Diskussionsbeitrag von Hans-Peter Fricker und Patrick Hofstetter in der NZZ.

4.3.2010  Debatte im Nationalrat

Die Klimainitiative wird in der Frühjahrssession im Nationalrat diskutiert. Der Standpunkt des Vereins Klima-Initiative dazu:

2.3.2010  Studie von PricewaterhouseCoopers "Appetite for change: Global business perspectives on tax and regulation for a low carbon economy"

Klimawandel und Umweltschutzauflagen sind für Unternehmen wichtig. CO2-Steuern, Emissionshandelssysteme etc. finden in der Wirtschaft eine beachtlich breite Unterstützung.

22.2.2010  Kommentar zur McKinsey and Company-Studie

Die Klima-Initiative nimmt die Studie mit Befriedigung zur Kenntnis. Energieeffizienz und erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze und gehören zu den wichtigsten Wachstumsmärkten der nächsten Jahrzehnte.

21.2.2010  Wettbewerbsfaktor Energie: Chancen für die Schweizer Wirtschaft.

Eine Studie von McKinsey & Company im Auftrag des Bundesamtes für Energie.

3.2.2010  Chance der Initiative im Volk besser als vor der mutlosen Kommission

Die UREK des Nationalrates beschliesst das Nein zur Klima-Initiative, obwohl das Schweizer Volk eine engagierte Schweizer Klimapolitik wünscht.

12.1.2010  Gute Klima-Politik würde sich für die Schweiz lohnen

Die breite Trägerschaft der Klima-Initiative begrüsst das Eintreten der nationalrätlichen Kommission, hält das beschlossene Reduktionsziel jedoch noch für ungenügend.

 

 

2009

26.8.2009  Bundesrätlicher Gegenvorschlag zur Klima-Initiative ist inakzeptabel

Der Bundesrat hat seine Botschaft zur Revision des CO2-Gesetzes veröffentlicht. Der Verein Klima-Initiative nimmt dazu wie folgt Stellung:

26.2.2009  Die Schweiz braucht ein besseres CO2-Gesetz

Wird das CO2-Gesetz nach den Vorschlägen des Bundesrates revidiert, so verfehlt die Schweiz das wissenschaftlich notwendige und von der "Volksinitiative für ein gesundes Klima" geforderte Reduktionsziel bei Weitem.

26.2.2009  Verein Klima-Initiative: Vernehmlassungsantwort zur Revision des CO2-Gesetzes

Zusammenfassung Verein Klima-Initiative: Vernehmlassungsantwort zur Revision des CO2-Gesetzes

 

 

2008

5.12.2008  CO2-Gesetz: Mindestens 30 Prozent Reduktion im Inland gefordert

Der Bundesrat schickt als Gegenvorschlag zur "Volksinitiative für ein gesundes Klima" zwei Varianten für das ab 2011 geltende CO2-Gesetz in die Vernehmlassung.

29.2.2008  Einreichung der Klima-Initiative

 

 

2007

6.11.2007  Klima-Initiative zustande gekommen: Bundesrat gefordert

Innerhalb von gut fünf Monaten kamen rund 120'000 Unterschriften für die "Volksinitiative für ein gesundes Klima" zusammen. Das ist ein klares Signal der Schweizer Bevölkerung für eine mindestens 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen bis 2020.

31.8.2007  Klima-Initiative auf Erfolgskurs

Bereits über 70’000 Unterschriften kamen für die "Volksinitiative für ein gesundes Klima" zusammen. Das Resultat zeigt deutlich: Die Bevölkerung will, dass die Schweiz ihren fairen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

29.5.2007  Lancierung der Klima-Initiative

Die breit abgestützte eidgenössische "Volksinitiative für ein gesundes Klima" wird durch die Bundeskanzlei genehmigt. Die Initiative fordert von Bund und Kantonen bis im Jahr 2020 eine 30-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990.

12.3.2007  Klima-Schutz ist eine Initiative wert

Greenpeace, die Grüne Partei Schweiz, die Schweizerische Energiestiftung (SES), die Sozialdemokratische Partei Schweiz, der Verkehrs-Club der Schweiz und der WWF Schweiz rufen eine eidgenössische Volksinitiative ins Leben, die fordert, dass sich die Schweiz ihrer Verantwortung für den Klimaschutz stellt.

Konrad Graber, CVP-Ständerat  und VR-Präsident von Emmi AG:

"Die Reduktion des CO2-Ausstosses ist für unsere Gesellschaft auch finanziell von Interesse. So hat das Bundesamt für Umwelt Emmi aufgrund seiner Anstrengungen von der CO2-Abgabe befreit. Dank einer Dampfzentrale mit Holzschnitzelfeuerung konnte das Unternehmen letztes Jahr 1.6 Millionen Liter Heizöl einsparen."

Zitat Debatte CO2-Gesetz, 8. März 2011

 

"Wichtigste Industriebranche wird nach Ansicht der Autoren die Pharmaindustrie bleiben, ausserdem wird Wachstum bei der Entwicklung von Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz erwartet."

NZZ vom 9.7.2010 zur Studie "Erfolgsmodell Schweiz" der Credit Suisse

 

Nach den Wahlen ist vor den Wahlen?

Erinnerung National-rätinnen und Nationalräte an ihre Wahlversprechen 2007

 

“In der Wirtschaft mehren sich die Stimmen, die im Klimaschutz mehr Chance als Last sehen. Es bleibt zu hoffen, das der Ständerat dafür mehr Gehör hat - und er zum mutigen Ziel auch die passenden Instrumente beschliesst."

Kommentar Tages-Anzeiger zu Debatte Nationalrat, 2. Juni 2010

 

Hanspeter Danuser, ehem. Kurdirektor St. Moritz:
"Der Schweizer Tourismus lebt von der intakten Bergwelt und vom Wintersport. Deshalb fordere ich, dass die Schweiz den Klimaschutz ernst nimmt und sich mehr als minimale Ziele setzt."

Prof. Martine Rebetez, Klimatologin:
"In der Schweiz steigen die Temperaturen seit zirka 30 Jahren um 0.5°C pro Jahrzehnt an und es ist damit zu rechnen, dass sich die Erwärmung fortsetzt. Wir müssen uns sowohl hier, als auch weltweit, für eine massive Reduzierung der Treibhausgasemissionen einsetzen."

 
 
 
xeiro ag